Dmitri Alexejewitsch Gluchowski (russisch Дмитрий Алексеевич Глуховский, wiss. Transliteration Dmitrij Alekseevič Gluchovskij, anglisiert Dmitry Alekseyevich Glukhovsky; * 12. Juni 1979 in Moskau, Russische SFSR, Sowjetunion) ist ein russischer Schriftsteller, Journalist und Dissident.
Gluchowski wuchs in seiner Heimatstadt Moskau auf und lernte am Polenow-Gymnasium №1231 Französisch. Anschließend studierte er Journalismus und Internationale Beziehungen an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Neben seiner Muttersprache Russisch spricht er auch Deutsch[1] sowie Englisch, Französisch, Hebräisch und Spanisch.[2][3][4] Bis zum Überfall Russlands auf die Ukraine 2022 lebte er in Moskau, ging aber kurz darauf ins westeuropäische Exil.[5]
Quelle: WikipediaDmitry Glukhovsky
Prosa
In seinem 2007 erschienen Roman "Metro 2033" zeigte Dmitry Glukhovsky eine dystopische Welt, in der Moskau von Mutanten und Ungeheuren bevölkert ist, während die wenigen verbliebenden Menschen im weit verzweigten U-Bahn-Netz der Stadt leben und neue, eigenartige Gesellschaftsformen entwickeln. Kurz nach Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine meldeten sich ukrainische LeserInnen bei Glukhovsky und erklärten, sie lebten nun wie die Helden seiner dystopischen Trilogie. Vor dem Grauen ...
Aktuelles
Russischer Schriftsteller Dmitry Glukhovsky zur nationalen Fahndung ausgeschrieben
Wie viele andere russische Intellektuelle, hat auch der Schriftsteller Dmitry Glukhovsky bereits vor einiger Zeit Moskau verlassen. Seit Dienstag steht der Science-Fiction-Autor, dessen postapokalyptische Roman-Trilogie "Metro" sich in Russland über eine Millionen Mal verkaufte, auf der Fahndungsliste des Kremls. Glukhovsky gilt seit Jahren als vehementer Putin-Kritiker und positionierte sich frühzeitig gegen den Angriffskrieg in der Ukraine.